Geringverdiener

Wer ist Geringverdiener(in)?

Personen, die nur ein geringes Arbeitsentgelt erhalten, haben oft kaum mehr Geld zur Verfügung als LeistungsempfängerInnen z.B.von Arbeitslosengeld II.
In Bielefeld können Geringverdienende daher den "Bielefeld-Pass" auch erhalten, wenn ihr Einkommen den Regelbedarf nach dem Arbeitslosengeld II plus Kosten der Unterkunft um weniger als 10% überschreitet.
Das gilt auch für Empfängerinnen und Empfänger von Arbeitslosengeld nach dem SGB III, Wohngeld nach dem WoGG oder Kinderzuschlag nach dem BKGG mit ihren in Bedarfsgemeinschaft lebenden Angehörigen.

Prüfung der Berechtigung zum Erhalt eines Bielefeld-Passes

Die Berechnung hängt von den persönlichen Verhältnissen ab und ist von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich. Geringverdienerinnen und Geringverdiener wenden sich an die fiktiv zuständigen Stellen (Jobcenter Arbeitsplus Bielefeld bzw. Amt für Soziale Leistungen - Sozialamt).

Bielefeld-Pass Antragssteller unter 25 Jahren

Bedarfsgemeinschaften (Ein-Personen-Haushalte, (Ehe-)Partner, Alleinerziehende), in denen die/der Antragsteller/in oder die/der (Ehe-)Partner unter 25 Jahre alt ist, müssen den Antrag unabhängig von ihrem Wohnbezirk im Jugendhaus, Niederwall 39, stellen.

Wichtig!!!

Auszubildende (die eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilden) oder auch Studierende haben leider keinen Anspruch auf einen Bielefeld-Pass. Für sie gibt es aber häufig spezielle Vergünstigungen, die sie aufgrund wegen ihrer Ausbildung in Anspruch nehmen können.